Erdbeben 25. April 2015


Tausende Wohnhäuser in Nepal sind eingestürzt.

Seit Jahren unterstützt unser Verein (NEfA) die Volksschule in Betini, im Himalaya nördlich von Kathmandu. Ein 3-geschossiger Neubau wurde vor Jahresfrist eingeweiht. Der Neubau ist beschädigt, der Altbau ist zerstört. Am Telefon erzählten uns unsere Freunde, dass in Betini fast alle Wohnhäuser eingestürzt sind. BewohnerInnen suchen in den Trümmern nach ihrem Hab und Gut, das sie verloren haben. Wirklichen Ersparnisse für einen Wiederaufbau besitzen sie ja keine.

Unser Verein ist für Katastrophen-Hilfe weder vorbereitet noch ausgerüstet.

Wir werden dort finanziell mithelfen, wo wir Menschen kennen.

Für Ausbildung, Schulen, Bauernbetriebe und den Wiederaufbau können wir Ihre Spenden-Gelder einsetzen.

In Betini, dessen Schule wir massgebend unterstützt haben, sind die provisorischen Wohnhäuser erstellt, auch für den Schulunterricht bauten die Bewohner ein Provisorium. Der Unterricht hat am 1. Juni wieder begonnen.

Es sind Studien in Bearbeitung, wie Häuser in den verschiedenen Gebieten erdbeben-sicherer gebaut werden können. - Badri, der Sohn unseres Partners in Nepal arbeitet als ausgebildeter Ingenieur in einem solchen Projekt.

Drei Fotos aus Betini: Das stolze Wohnhaus aus Natursteinen ist eingestürzt.

Die untenstehenden drei Bilder zeigen das Elternhaus von Sunita in Sunakothi (Region Kathmandu) vor und nach dem Erdbeben.

Die Leute sind verzweifelt, wie ihr Leben weitergehen soll. Die Vorräte sind unter den Trümmern, der Monsun mit starken Regenfällen wird ab Juli die Situation verschlimmern. Gelder für den Wiederaufbau haben die Leute nicht. Sie sind dringend auf Hilfe von aussen angewiesen.

Unser Verein wird die Bevölkerung, mit der wir seit Jahren in engem Kontakt sind, beim Wiederaufbau unterstützen.

Dass Ihre Gelder ohne administrative Kosten direkt den betroffenen Menschen zukommen werden, dafür stehen wir ein.


Viele Kulturdenkmäler und Tempelanlagen sind zerstört. Drei Bilder aus dem Durbar Square von Patan (südlicher "Stadtteil" von Kathmandu) zeigen die zerstörerische Kraft des Bebens. Der Tourismus, eine wesentliche Einnahmequelle in Nepal ist versiegt.

Werner Stahel weilte zur Zeit des Erdbebens in Nepal und berichtet:

Glücklich und gesund aber auch sehr traurig bin ich eine Woche nach dem Erdbeben nach Hause gekommen. - In den 3 Wochen seit dem ersten, starken Beben sind weitere kräftige Erdstösse sind erfolgt. Kathmandu hat sich 3 Meter nach Süden verschoben!

Strassen im Himalaya sind verschüttet und in die Tiefe gestürzt. Abgelegene Orte sind schwierig mit Hilfsgütern zu versorgen. Der Ausgangsort unserer Trekking-Route, Galtang wartet dringend auf Hilfe, wie so viele andere Dörfer auch.

Die Fotos unten, aus dem sehr betroffenen und abgelegenen Bergdorf Gatlang sind von unserem Freund Rajan Lama und von Naresh Kumar KC.

> > Siehe auch den Bericht: "Gatlang - Ein Bergdorf-Juwel"