Porträts


Werner Stahel

 

Seit 1964 ist Werner mit Nepal verbunden. Damals betreute er in seiner Freizeit einen Nepalesen, dessen Weiterbildung bei Sulzer in Winterthur gesponsert wurde.

2009, nach dem Besuch der Dorfschule in Betini war es klar für ihn einen Verein zu gründen, um die Dorfgemeinschaft nachhaltig zu unterstützen.

 

Das Erdbeben vom 25. April 2015 überraschte ihn in Nepal. Als dipl. Architekt HTL/SIA hat er erdbebensichere Bauweisen studiert, die in Nepal realisiert werden können.

NEfA und damit die Unterstützung der Menschen in Nepal ist ihm eine Herzensangelegenheit, die er mit grossem persönlichen Engagement und Freude leistet.


Dagmar Nüsser-Beismann

 

Mit dem Wunsch u.a. eine Schule zu besuchen reiste Dagmar 2009 zum ersten Mal nach Nepal. Aus der Begegnung mit dem damaligen Schulleiter von Betini, Toya und seiner Familie, ist seitdem eine dauerhafte Freundschaft geworden.

 

Als Lehrerin liegt ihr die Verbesserung der Ausbildungs- möglichkeiten der Kinder besonders am Herzen. Durch die Berichte von ihren Erlebnissen, versucht sie auch ihren Schülern in der Schweiz die nepalesische Lebensweise und Kultur näherzubringen. So ergab sich 2013 sogar eine Nepalreise zusammen mit drei ihrer ehemaligen Schülerinnen.


Michael Beismann

 

Nach seiner ersten Nepalreise 1987 war Michael begeistert von den fantastischen Landschaften die er beim Trekken kennenlernen konnte. Erst 2009 kehrte er nach Nepal zurück und bemüht sich seither im Verein Nefa u.a.um die Förderung des ökologischen Anbaus in Betini und Umgebung.

 

Als Mitarbeiter einer Stiftung für Biolandwirtschaft und Saagutproduktion ist ihm ein besonderes Anliegen der auch in Nepal fortschreitenden Zerstörung der natürlichen Grundlagen entgegenzuwirken. Dazu gehört vor allem auch die Weiterbildung für die Bauernfamilien und Vermittlung ökologischer Zusammenhänge in den Schulen.


Toya Neupane

 

Seit der Begegnung mit Dagmar und Michael 2009 ist die Zusammenarbeit und Freundschaft mit Toya die Basis unseres Vereins. Als Dorflehrer, Schulleiter und später Schulpräsident in Betini, nimmt er eine wichtige Position im sozialen Leben des Dorfes ein. Darüberhinaus setzt er sich ganz selbstlos gerade für diejenigen ein, die am meisten Hilfe benötigen.

Sein einfaches Bauernhaus, in dem er zusammen mit seiner Frau Durga lebt, ist Treffpunkt und Gesprächsort für alle möglichen Belange. Ob es um alte Menschen ohne Einkommen, Kinder aus ärmsten Verhältnissen, zunehmende Alkoholprobleme oder Kranke geht, immer versucht Toya Hilfestellung zu leisten.

 

Man kann ihn durchaus als "Sozialarbeiter" des Dorfes bezeichnen. So ist es nicht verwunderlich, dass er 2015 zum besten Schulpräsidenten von Nepal gewählt wurde.


Nabaraj Acharya

 

In der Nähe von Betini, in Katunje aufgewachsen, wohnt Nabaraj mit seiner Familie im Norden von Kathmandu.

 

Als Projektleiter für eine ausländische NGO (Non Government Organisation) arbeitet er im Distrikt Rasuwa an grossen Projekten (Schulbau, Unterkünfte für Menschen die ihr Dorf infolge des Erdbebens verlassen mussten).

Seine Kenntnisse der Bedürfnisse der Bergbevölkerung und die Verbindungen zu Regierungsstellen sind äusserst wertvoll für unsere Partnerorganisation DDS (Dhaibung Development Society).

 

Nabaraj ist Mitglied im Rotary Club Rasuwa. Einer seiner Leitsätze lautet: Treat others in the same way as you wish to be treated ... !! (Behandle andere auf die gleiche Weise, wie du behandelt werden möchtest ... !!)